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Stretchanlagen

Stretchmaschine: Paletten sicher & effizient wickeln

Eine Stretchmaschine sorgt für konsistente Ladungssicherung, reduzierte Folienkosten und spürbar höhere Durchsätze. Ob einzelne Paletten oder hohe Taktzahlen in der Linie - mit dem passenden Palettenwickler (Drehteller, Dreharm, Stretchroboter oder Ringwickler) stabilisieren Sie Ihre Ware zuverlässig für Transport und Lager. Moderne Systeme mit Vordehnung und hinterlegten Wickelprogrammen senken den Folienverbrauch pro Palette, steigern die Prozesssicherheit und entlasten Mitarbeitende ergonomisch. Gerne unterstützen wir Sie bei Auswahl, Installation und Wartung - inklusive Zubehör wie Rampe, Waage oder Deckblatt-Aufleger.

Vorteile einer Stretchmaschine

  • Konstante Ladungssicherung: Einheitliche Folienvorspannung und reproduzierbare Programme reduzieren Transportschäden.
  • Geringere Folienkosten: Pre-Stretch (typ. 150-400 %) minimiert Materialeinsatz pro Palette.
  • Zeitersparnis & Ergonomie: Automatisierte Abläufe, weniger manuelle Arbeitsschritte.
  • Prozesssicherheit: Wickelprofile, Soft-Start/Stop, definierte Folienüberlappung, Dokumentation.
  • Skalierbarkeit: Vom Einzelplatz bis zur vollintegrierten Linie.

Produktkategorien im Überblick

Drehtellermaschinen

Ideal für: 10-150 Paletten/Tag, gemischte Ladungen, Einstieg bis mittleres Volumen.
Stärken: Kompakte Bauform, attraktive Investition, einfache Bedienung.

Typische Features:

  • Motorische Vordehnung (z. B. 200-300 %) für niedrige Kosten je Palette
  • Sanfter Start/Stopp, variable Drehzahl, Folienwagen mit Sicherheitskupplung
  • Programmwahl (z. B. Kreuzwicklung, Kantenschutz-Modus, Topsheet-Zyklen)
    Worauf achten: Palettengewicht (bis ca. 2.000 kg), Palettenhöhe, Rampe für Hubwagen, integrierte Waage, Folienqualität.

Dreharmmaschinen

Ideal für: Schwere, instabile oder sehr hohe Paletten; mittlere bis hohe Taktzahlen.
Stärken: Palette bleibt stehen - besonders schonend bei kritischer Ladungsstabilität.

Typische Features:

  • Hohe Prozessstabilität durch stationäre Palette
  • Erweiterbar mit Top-Press (Andrückplatte) und Topsheet-Aufleger
  • Gute Integration in Fördertechnik und Linien
    Worauf achten: Platzbedarf, Sicherheitsabstände, Schutzzaun/Lichtschranken.

Stretchroboter (mobile Palettenwickler)

Ideal für: Sehr große/überdimensionierte Paletten, wechselnde Wickelorte, viele Formate.
Stärken: Maximale Flexibilität ohne Fundamentarbeiten oder feste Aufstellplätze.

Typische Features:

  • Selbstfahrend mit Sicherheitsabtastung, definierter Anfahrpunkt
  • Programmprofile für unterschiedliche Ladungen
  • Batteriebetrieb mit Schnellladeoptionen
    Worauf achten: Fahrwege und Bodenqualität, Batteriemanagement, Andockpunkte an Paletten.

Ringwickler (rotierender Ring)

Ideal für: Langgüter aller Art, Trayverpackungen.
Stärken: Sehr hohe Geschwindigkeit, geringer Folienabriss, exzellente Reproduzierbarkeit.

Typische Features:

  • Rotierender Wickelring mit präziser Folienführung
  • Vollautomatische An-/Abschneideeinheiten, Folienanlegung & -verriegelung
  • Einfach in Förderanlagen integrierbar
    Worauf achten: Fördertechnik-Anbindung, Schutzbereiche, Servicezugang, Folienqualität.

So wählen Sie die passende Stretchmaschine

  • Palettenmaß & -gewicht: Euro/Industrie, Überstände, kritische Höhen.
  • Durchsatz: Paletten/Schicht, Spitzenzeiten, Automatisierungsgrad.
  • Folie & Vordehnung: Folienstärke (µ), Material (Standard/Power/Pre-Stretch), gewünschte Pre-Stretch-Werte.
  • Ladungsstabilität: Kantenschutzleisten, Zwischenlagen, Topsheet (Staub-/Feuchtigkeitsschutz).
  • Umgebung: Temperatur, Staub/Nässe, Rampen, verfügbare Fläche und Strom.
  • Sicherheit & Normen: Schutzzaun, Lichtschranken, CE-Konformität, Not-Halt-Konzepte.
  • Zubehör: Rampe, integrierte Waage, Topsheet-Aufleger, Top-Press, Fernbedienung, Etikettierer.

Verbrauchsmaterial & Betriebskosten

Die Wahl der Stretchfolie beeinflusst direkt die Kosten pro Palette und die Transportsicherheit. Mit hochwertigen, vorstreckfähigen Folien und einer sauber eingestellten Vordehnung erzielen Sie die beste Balance aus Sicherung und Materialeinsatz.

Empfehlungen

  • Folienqualität auf Maschine abstimmen (je nach Last)
  • Wickelprogramme standardisieren (z. B. Sockelwicklung, Kreuzwicklung, Decklagen)
  • Regelmäßig Folienverbrauch je Palette messen und dokumentieren
  • Zubehör wie Topsheet für Feuchtigkeitsschutz und Kantenschutz gegen Einschnürungen nutzen

Service, Installation & Schulung

Wir begleiten Sie von der Bedarfsanalyse über Installation/Inbetriebnahme bis zur Wartung. Schulungen sichern den sicheren Betrieb, reduzieren Stillstände und sorgen für gleichbleibende Qualität. Ersatzteile und präventive Wartung erhöhen die Verfügbarkeit - besonders in Linien mit hohen Taktzahlen.

Vergleichstabelle (typische Richtwerte)

Typ Ideal für Max. Palettengewicht Takt/Std. (typisch) Vorteile Grenzen Empfohlenes Zubehör
Drehtellermaschine 10-150 Pal./Tag, Mischsortiment bis ~2.000 kg 10-20 Preis-/Leistung, kompakt, einfach Palette rotiert (bei instabiler Last nachteilig) Rampe, Waage, Fotozelle, …
Dreharmmaschine Instabile/schwere Lasten, mittlerer/höherer Durchsatz sehr hoch 10-20 Palette steht, prozessstabil Größerer Platz- & Sicherheitsbedarf Waage, Fernbedienung, …
Stretchroboter Sehr große Formate, wechselnde Orte flexibel 8-18 Mobil & flexibel, kein Fundament Minimal langsamer als stationär, Ladezeiten Fernbedienung, Spotlight, …
Ringwickler Hochtakt-Linien, standardisierte Paletten linienabhängig 60-120 Sehr schnell, reproduzierbar, vollauto Höhere Investition, Integration nötig Niederhalter, Fördertechnik

Hinweis: Werte sind typische Bereiche und abhängig von Setup, Produkt und Folie.

Verwandte Kategorien

  • Umreifungsmaschinen
  • Schrumpfmaschinen
  • Kantenschutz & Zwischenlagen
  • Stretchfolie & Zubehör

FAQ zur Stretchmaschine

  1. Was unterscheidet Drehteller- von Dreharm-Stretchmaschinen?
    Bei Drehtellern rotiert die Palette - ideal bei stabilen Lasten und geringerer Investition. Dreharmmaschinen lassen die Palette stehen; der Arm bewegt sich um die Palette. Das ist vorteilhaft bei schweren, hohen oder instabilen Ladungen (höhere Prozesssicherheit).
  2. Welche Vordehnung ist sinnvoll?
    Abhängig von Folienqualität und Ladung. In der Praxis haben sich 200-300 % Pre-Stretch bewährt. Ziel ist eine hohe Haltekraft bei minimalem Folienverbrauch. Wichtig: Maschine und Folie aufeinander abstimmen und Ergebnisse (Verbrauch/Palette, Stabilität) regelmäßig prüfen.
  3. Wie senke ich die Folienkosten pro Palette?
    Mit motorischer Vordehnung, standardisierten Wickelprogrammen, passender Folienqualität und periodischen Verbrauchsmessungen. Zusätze wie Kantenschutz verhindern Einschnürungen, sodass weniger Lagen nötig sind.
  4. Wann lohnt sich ein Stretchroboter?
    Wenn viele unterschiedliche Palettenformate, übergroße Ladungen oder wechselnde Wickelorte vorkommen. Er reduziert Infrastrukturaufwand, ist aber langsamer als stationäre Systeme. Ideal für flexible Bereiche, Projektgeschäft oder saisonale Spitzen.