Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Technische Beratung: +49 (0) 62 62 / 92350
Besuchen Sie uns auf
Technische Beratung: +49 (0) 62 62 / 92350
Besuchen Sie uns auf

Gefahrstoff-Kennzeichnung

Gefahrstoffkennzeichnungen - GHS-Etiketten für klare und sichere Kennzeichnung

Gefahrstoffkennzeichnungen sorgen dafür, dass gefährliche Stoffe und Gemische im Betrieb auf einen Blick erkennbar sind. Ob im Lager, in der Produktion oder im Labor: Eine eindeutige Kennzeichnung unterstützt sichere Arbeitsabläufe, reduziert Verwechslungsrisiken und erleichtert die richtige Reaktion im Umgang mit Gefahrstoffen.

Damit Kennzeichnungen im Alltag funktionieren, müssen sie vor allem eines sein: gut sichtbar, eindeutig und passend zum Einsatzbereich. In dieser Kategorie finden Sie GHS-Gefahrstoffetiketten in gängigen Formaten und Materialien - ideal für die praxisnahe Kennzeichnung von Gebinden und Behältern.

Was versteht man unter Gefahrstoffkennzeichnungen?

Unter Gefahrstoffkennzeichnungen versteht man die Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Gemische nach dem GHS/CLP-System. Im Mittelpunkt stehen die GHS-Piktogramme (rote Raute mit Symbol), die die Art der Gefahr schnell erfassbar machen. Je nach Anwendungsfall gehören auch ergänzende Informationen wie Signalwort sowie Gefahren- und Sicherheitshinweise dazu.

Im Betriebsalltag werden GHS-Etiketten typischerweise direkt auf dem Gebinde angebracht - zum Beispiel auf Flaschen, Kanistern, Dosen oder Fässern. So ist die Gefahrstoffinformation dort präsent, wo sie benötigt wird.

GHS-Piktogramme - die wichtigsten Symbole im Überblick

Die GHS-Symbole decken unterschiedliche Gefährdungen ab, zum Beispiel Entzündbarkeit, Ätzwirkung oder Gesundheitsgefahr. Häufig verwendet werden unter anderem:

  • Explosiv (GHS01)
  • Entzündlich (GHS02)
  • Oxidierend/brandfördernd (GHS03)
  • Gase unter Druck (GHS04)
  • Ätzend (GHS05)
  • Giftig (GHS06)
  • Ausrufezeichen (GHS07)
  • Gesundheitsgefahr (GHS08)
  • Umweltgefährlich (GHS09)

Entscheidend ist, dass das passende Piktogramm gewählt wird und am Gebinde gut sichtbar bleibt - auch bei häufiger Handhabung.

Papier oder Folie - welches Material passt zu Ihrem Einsatz?

Damit Gefahrstoffkennzeichnungen zuverlässig haften und lesbar bleiben, sollte das Material zum Umfeld passen:

  • Papier-Etiketten eignen sich besonders für trockene Innenbereiche und Anwendungen, bei denen die Kennzeichnung vorwiegend vor Verschmutzung und Feuchtigkeit geschützt ist.
  • PE-Folie ist die robuste Alternative für anspruchsvollere Umgebungen, etwa bei höherer Feuchtigkeit oder stärkerer mechanischer Beanspruchung.

Viele Etiketten sind permanent haftend ausgeführt, damit die Kennzeichnung sicher am Gebinde verbleibt.

Formatwahl - gut sichtbar, schnell verstanden

Für die Praxis zählt vor allem: Das Piktogramm muss auf den ersten Blick erkennbar sein. Je nach Gebindegröße und Betrachtungsabstand bieten sich unterschiedliche Formate an. Übliche Größen im Sortiment reichen beispielsweise von kompakten Etiketten bis hin zu größeren, besser sichtbaren Varianten.

Tipp: Auf kleinen Flaschen oder Dosen sind kompakte Formate praktisch. Auf Kanistern und größeren Behältern sorgt ein größeres Etikett für bessere Wahrnehmung und schnellere Orientierung.

Etiketten auf Rolle - effizient in Lager und Produktion

Gerade wenn regelmäßig gekennzeichnet wird, sind Etiketten auf Rolle ein klarer Vorteil: Sie lassen sich schnell entnehmen, sauber aufbringen und bei Bedarf auch mit Spendern oder in Arbeitsstationen gut integrieren.

FAQ

Welche Gefahrstoffkennzeichnungen brauche ich für meinen Anwendungsfall?

Entscheidend sind Stoff bzw. Gemisch (Sicherheitsdatenblatt), der Einsatzort (innen/außen, Feuchtigkeit, Abrieb) und die Gebindegröße. Daraus leiten sich Piktogramm, Material (Papier oder Folie) und Format ab.

Was ist der Unterschied zwischen Gefahrstoffkennzeichnung und Gefahrgutkennzeichnung?

Gefahrstoffkennzeichnungen (GHS/CLP) betreffen die Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen im Betrieb. Gefahrgutkennzeichnung bezieht sich auf den Transport (z. B. ADR/IMDG/IATA) und folgt anderen Regeln.

Wann sollte ich PE-Folie statt Papier wählen?

Wenn Etiketten Feuchtigkeit, häufiger Handhabung oder raueren Bedingungen standhalten müssen, ist Folie meist die bessere Wahl. Papier ist oft ausreichend, wenn die Kennzeichnung trocken und geschützt bleibt.

Wie finde ich die richtige Etikettengröße?

Richten Sie sich nach Gebindegröße und Sichtbarkeit: Je größer das Gebinde bzw. je größer der Betrachtungsabstand, desto eher empfiehlt sich ein größeres Format.

Haften die Etiketten dauerhaft?

Viele Gefahrstoffetiketten sind mit permanent haftendem Klebstoff ausgestattet, damit die Kennzeichnung zuverlässig am Behälter verbleibt.

Kann ich Gefahrstoffkennzeichnungen auch im Außenbereich einsetzen?

Für Außenbereiche oder feuchte Umgebungen empfiehlt sich in der Regel ein Folienmaterial. Zusätzlich sollte der Untergrund sauber und fettfrei sein, damit die Haftung zuverlässig ist.

Sind alle neun GHS-Piktogramme verfügbar?

In der Regel werden die gängigen GHS-Symbole als einzelne Etiketten angeboten, sodass Sie gezielt nach dem benötigten Piktogramm auswählen können.

Wie bringe ich Gefahrstoffetiketten richtig an?

Der Untergrund sollte trocken, staub- und fettfrei sein. Etiketten blasenfrei aufbringen und kräftig andrücken - besonders an Kanten. Bei stark strukturierten Oberflächen ist ein Test empfehlenswert.

Darf ich Gefahrstoffkennzeichnungen frei wählen?

Die Auswahl des korrekten Piktogramms und der Kennzeichnung richtet sich nach der Einstufung des Stoffes/Gemisches. Die Produktkennzeichnung selbst ist rechtlich geregelt; bei Unsicherheiten sollte das Sicherheitsdatenblatt bzw. die Fachverantwortung im Betrieb herangezogen werden.